Auf Hochdeutsch: Eine schöne Frau, bleibt auch im Alter schön! wörtl.: Eine schöne Birne bleibt auch als Dörrobst schön.
Was e scheene Birn isch, gibt au e scheene Hutzl!
Redensart
Weitere Wörter aus „Redensart“
- Was e net woiß, machd me net hoiß! = Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!
- Was d’nichdern denksch, des sagsch em Balla! = Was Du nüchtern denkst, das plauderst Du im Rausch aus!
- Was fir zwoi isch, isch net fir drei! = Zwischen zwei Liebende soll sich niemand hineindrängen!
- Was d’Auga sehad, glaubds Herz. = Was die Augen sehen, glaubt das Herz.
- Was gern danzd, dem isch guad uffschbiela = Manchmal braucht es halt nur wenig, um Freude zu bereiten wörtl.: Wer gerne tanzt, dem ist leicht aufzuspielen
- Was du heit no kosch endkorga, des verschieb bloß net uff morga! = Was Du heute kannst entkorken, das verschiebe nicht auf morgen!
- De Alde sagd mr net älles, ond dia Jonge brauchad net älles wissa. = Den Alten sagt man nicht alles, und die Jungen müssen nicht alles wissen.
- De Domme senn onserm Herrgott seine liebschde Kendr. = Den Seinen gibts der Herr im Schlaf wörtl.: Die Dummen sind dem Herrn die liebsten Kinder.
Beispiele, in denen „Was e scheene Birn isch, gibt au e scheene Hutzl!“ vorkommt
Siehe auch: ⏵Hutzlbrod > Kommt auch in diesen Redensarten vor: Was e scheene Birn isch, gibt au e scheene Hutzl!Wenn d’Birn zur Hutzl wird, no hodd mer nemme lang dro.
Mehrzahl: Hutzla - > >Hutzeln sind die getrockneten Früchte einer alten Birnensorte, die auch Hutzelbirne genannt wird. 'Hutzelig' bedeutet im Schwäbischen 'runzelig'. Hutzelbirnen eignen sich eigentlich nicht zum frischen Verzehr, da sie zu hart und herb, teilweise bitter sind. Das Trocken werden macht sie haltbar und zudem süß. >Siehe auch: ⏵Hutzlbrod > Kommt auch in diesen Redensarten vor: Was e scheene Birn isch, gibt au e scheene Hutzl!Wenn d’Birn zur Hutzl wird, no hodd mer nemme lang dro.